1992

Urlaub auf Santorin Griechenland

Erkunden der Insel mit einem Geländefahrzeug. Mein Bruder und ich haben dort jeden Tag am Strand Burger gegessen. Unsere Eltern sagten, dass wir sicher Burger aus Eselfleisch auf dem Teller hätten. Aber uns haben sie trotzdem geschmeckt.

 

 

1993

Urlaub in Tunesien 

Baden, Kamelreiten und Besuch der Hauptstadt Tunis

 

 

Herbst 1994

Reise über Dubai mit Zwischenstopp in Malaysia auf die Philippinen, da ich hoffte durch die Behandlung von einheimischen Heilern meine Krankheit irgendwie verbessern zu können. Wenn man völlig verzweifelt ist, versucht man eben viele Dinge.

In Kuala Lumpur  konnten wir von unserem Hotel aus direkt auf die damals im Bau befindlichen Petronas Towers schauen. Am Nahmittag besuchten wir nach einer Stadtrundfahrt einen riesigen Markt, wo man allerhand nachgemachte Markenartikel erwerben konnte. Am Abend gingen wir in ein Restaurant. Nach dem Essen musste ich zur Toilette. Der Weg führte durch die kakerlakenübersehte Küche und als ich die Klotüre aufmachte, kamen mir auch schon wieder dieser ekeligen "Viecher" entgegen.

Am nächsten Tag flogen wir weiter nach Manila. Vom Flughafen fuhren wir mit einem Reisebus bis San Fernando in der Province La Union. Fahrtdauer ca. 6 Stunden, da wir aufgrund des Ausbruchs des Vulkans Pinatubo - 3 Jahre vorher - einen großen Umweg fahren mussten. Die Philippinos hatten bis dahin die Straßen nicht wieder hergestellt und wir durchquerten die riesigen Ausläufer des erkalteten Lavastrom auf behelfsmäßigen Wegen und Brücken. Wir wohnten in einem Hotel am Meer, das sicher seit den 60er Jahren nicht renoviert wurde. Da hatten wir auch schon die nächste Begegnung mit den Küchenschaben: Meine Mutter ging in ihr Zimmer und plötzlich schrie sie auf. Mein Vater stürmte ins Zimmer und sah, dass eines dieser grauslichen Tiere auf der Bettdecke saß. Er schlug hektisch die Bettdecke zurück, das Ungeziefer flog an mir vorbei, knallte an den Türstock (man hörte es richtig laut knacken) und lag dann tot auf dem Boden, wahrscheinlich Genickbruch.

Es war  eine sehr abenteuerliche Reise. Ich sah Leute, die mit Wasserbüffeln ihre Felder bestellten und in einem Hinterhof veranstalteten ein paar Leute ein Barbecue mit Hundefleisch. Im Hotelrestaurant bestellte ich einen Tag später ein Schweinekotelett. Erst als ich den Geschmack kritisierte, teilte mir der Reiseleiter mit lachendem Gesicht mit, dass ich "einen Hund" am Teller hatte. Ich schaute geschockt und legte die Gabel angewidert zur Seite. Ab diesem Erlebnis ernährte ich mich für den Rest der Reise vegetarisch. 

Leider sind unsere großen Hoffnungen bezüglich der "Wunderheiler" hier im Sande verlaufen. 

Auf dem Weg zum Flughafen fragte uns unser Chauffeur, ob wir Hunger hätten, denn er kenne ein sehr gutes Restaurant. Ich entschloss mich ein Käsesandwich zu nehmen, ich biss hinein, aber irgendwie schmeckte es komisch. Ich hob den oberen Teil ab und sah, dass der Käse völlig verschimmelt war! Also begnügte ich mich mit Bananen, die waren nur braun, aber nicht völlig vergammelt.

 

 

Sommer 1995

Urlaub auf Zakynthos

Das Highlight dieser Reise war der Besuch der Navagio-Bucht mit dem weltberühmten Schiffswrack. Als wir den Tagesausflug buchten, sagte man uns, das alles mit dem Rollstuhl möglich wäre. HaHa! Schon beim Einsteigen ins Ausflugsschiff mussten wir einen Höhenunterschied von ca. 75 cm überwinden. Das anfangs sonnige Wetter verwandelte sich bald in einen ausgewachsenen Sturm. Das Schiff schaukelte fürchterlich, die Wellen schlugen über den Bug und die Leute hingen mit grünen Gesichtern an der Reling. Beim Wrack angekommen hatte sich der Sturm wieder gelegt, aber mein Vater musste mich über eine Strickleiter in das Beiboot verfrachten und mich anschließend durch das brusttiefe, türkisblaue Wasser ca. 10 m bis ans Ufer tragen. Huckepack erkunde ich mit ihm das alte Schiff.

 

 

September 1998

USA - Florida Rundreise

  • Nach ca. 16-stündiger Reise erreichten wir unser Hotel in Miami Beach. Wir gönnten uns nur eine halbstündige Rast und machten uns dann auf den Weg zum Burger King. Für den 4,4 km langen Fußmarsch bei 40 Grad belohnten wir uns mit Big King (der sich von da an zu meinem Lieblingsburger entwickelte und noch unzählige Male verzehrt wurde) und Doppel- bzw. Tripple-Whopper- Menü.
  • Unsere Rundreise mit dem Reisebus führte uns als 1. Station nach Key West. Die Stadtrundfahrt mit dem Conch-Train wurde für mich zum Alptraum, da ich mich kaum auf der schmalen, harten Bank halten konnte. Interessant waren die weißen Shotgun-Häuser und natürlich das Hemingway-House. Den Sonnenuntergang erlebten wir am weltberühmten Sunset-Boulevard und später kehrten wir noch in einer ortstypischen Bar ein.
  • Bei der Fahrt mit dem Hovercraft-Boot im Nationalpark Everglades sahen wir natürlich Alligatoren, der Held war trotzdem the little Crocodile "Snappy" in der Showarena.
  • Nach einem wunderschönen, anstengenden Tag im "Epcot-Center" ging's weiter zum Kennedy-Space-Center, wo wir natürlich Raketen, das Mondmobil und den Crawler bewundern konnten.
  • In den Universal-Studios wurden ebenso wie im Epcot-Center etliche, rollstuhlgerechte Erlebnisfahrten angeboten. (Weiße Hai-Bootsfahrt, King-Kong, ET, Earthquake etc.).
  • Auch ein Tag in Seaworld war Teil unseres Ausflugsprogrammes.

Erfreut hat uns in Florida die damals schon großartige Barrierefreiheit und die Freundlichkeit der Einheimischen gegenüber Rollstuhlfahrern.

 

Sommer 2002

4-tägige Reise nach London

 

 

September 07 

Lignano, Venedig, Isonzo- oder Socatal

 

 

September 08

Pragser Wildsee, Drei Zinnen(Südtirol), Jesolo, Venedig.

 

 

April 2009 

1. Kreuzfahrt

Route: Savonna - Barcelona - Casablanca - Arrecife (Lanzarote) - Santa Cruz (Teneriffa) - Funchal (Madeira) - Malaga - Savonna

  • In Casablanca fuhren wir mit einem marokkanischen Taxifahrer in einem schrottreifen Taxi in die Hauptstadt. Auf der Autobahn streunten Hunde herum und auf einmal sagte der Chauffeur im gebrochenen Englisch, wenn Hunde auf der Straße sind, ist es überhaupt kein Problem, denn dann gibt man einfach Vollgas und checkt den Hund von der Straße. Ich schaute ihn geschockt an, aber er sagte nur, dass sei ganz normal. Als wir ausstiegen schenkte er mir einen Auszug aus dem Koran, was ich sehr nett fand.
  • Danach ging's weiter auf die Kanarischen Inseln mit anlegen in Lanzarote und Teneriffa.
  • In Madeira schauten wir uns noch die zweithöchsten Klippen Europas (Capo Girao, knappe 600 m hoch) an.
  • Wir fuhren weiter nach Malaga, wo eine dunkelhäutige Frau uns eine Rose verkaufen wollte. Ich sagte, dass ich keine wolle, aber meine Mutter wollte so großzügig sein und ihr diese abkaufen. Sie gab ihr das Geld und irgendwie schaffte es diese Frau, ohne das wir es bemerkten, uns 100€ aus der Geldbörse zu ziehen. 

 

Mai 2009 

Urlaub auf Korfu

Da wir mit dem eigenen Auto dort waren konnten wir die gesamte Insel mit all ihren Bergdörfern und verstecken Buchten erkunden.

Ein Besuch auf der "Mäuseinsel" und einige ausgiebige Runden mit dem E-Rollstuhl und Fahrrad rundeten unser Urlaubsprogramm ab.

 

 

Sommer 2009

Reise mit dem Auto (4000 km) über Bregenz nach Grindelwald, weiter nach Paris und in die Normandie und über Reims (Champagne) und Bayern zurück nach Österreich.

  • In Grindelwald  fuhren wir mit der elektrischen und barrierefreien Zahnradbahn auf das kleine Scheidegg (2061 m Seehöhe). Der Blick zur Eiger-Nordwand bei strahlenden Sonnenschein war grandios!
  • Wir kurften mit dem Auto 3 Tage durch Paris. Wir fuhren die Champs-Élysées entlang bis zum Arc de Triomphe. Wir besichtigten den Eifelturm, den Invalidendom, Notre Dame und  Sacre-Coeur de Montmartre (die weiße Kirche). Im Louvre warteten unzählige Menschen hinter einer Absperrung um einen Blick auf Leonardo da Vincis berühmtes Portrait der Mona Lisa zu werfen. Wir hatten keine Zeit so lange zu warten und wollten deshalb gerade wieder gehen, da stürmte ein Mitarbeiter herbei, schob die Barriere zur Seite und gewährte uns sofortigen Zugang. In  ganz Frankreich wird man als Rollstuhlfahrer sehr zuvorkommend behandelt. Auch im Schloss Versailles ersparte uns ein Mitarbeiter das Warten in einer ca. 500 Menschen umfassenden Warteschlange und im Schloss begleitete uns ein Guide um uns den Weg frei zu halten. 
  • In der Normandie besichtigten wir die Strände, wo die Alliierten am 6. Juni 1944 (D-day) im Zuge der Operation Overlord landeten. Wir besuchten den amerikanischen Soldaten-Friedhof in Colleville sur mer auf dem 9.387 weiße Kreuze stehen. Es war ein sehr imposanter Eindruck, aber ich war auch sehr traurig darüber, wie viele Leute in dieser Schlacht gestorben sind. Ich sah einen echten Veteranen, der das Purple-Heart an seiner Brust trug. Er streifte sehr traurig über den Friedhof und las die Namen der Toten, die in die weißen Steinkreuze graviert  waren. Wahrscheinlich verlor er selbst einige gute Kameraden in diesem verlustreichen Krieg. Noch immer merkt man dort in jedem Gasthaus die Einflüsse des D-Days, denn an jeder Wand hängen amerikanische Flaggen und Utensilien von Soldaten, die an diese Zeit erinnern. Wir waren im Museum of the battle of Normandy in Bayeux und im 360 ° Kino in Arromanches. Ein schönes Erlebnis hatten wir im D-Day-Museum Arromanches-les-Bains: Es gab Audioguides und man fragte uns nach der Sprache. Als wir zögernd (trauten uns fast nicht) deutsch antworteten, löste das eine - zu unserem größten Erstaunen - positive und freundliche Reaktion bei der Museumsführerin aus. Sie versuchte sofort sich auf deutsch mit uns zu unterhalten und erzählte stolz, dass sie schon in Österreich gewesen sei. Von Hass auf deutsche keine Spur. 
  • Auf dem Weg nach Hause besuchten wir noch Notre Dame in Reims in der Champagne.

  

Mai 2011 

Chiemsee (Herreninsel, Fraueninsel)

Auf den Spuren König Ludwig des II von Bayern

 

 

Sommer 2011 

Kroatien (Porec), Tschechien, Budapest...

 

 

Mai 2012

Eine Woche Urlaub auf Krk (Kroatien)

 

 

Juni 2012

Reise mit dem Auto (5000 km) über Deutschland, Frankreich, England nach Schottland und über Holland und Belgien zurück nach Hause

  • In Köln besuchten wir den Dom und ich jagte ;-) Natascha die 533 Stufen bis zur Domspitze, um Fotos zu machen.
  • Wir fuhren weiter nach Calais. Dort lebte auch der Autor Jean-Dominique Bauby, der das Buch  "Schmetterling und Taucherglocke" schrieb, nachdem er einen massiven Schlaganfall mit Schädigung des Gehirnstammes erlitten hatte. Sein Körper war vom Kopf abwärts gelähmt, nur geringe Kopfbewegung und blinzeln mit dem linken Auge war möglich. Über diese Erfahrung handelt sein Buch,  das er mühevollst einer Freundin "diktierte". Da er nicht sprechen konnte, behalfen sie sich folgendermaßen: Die Frau sagte das Alphabet auf, wenn sie beim passenden Buchstaben war blinzelte Bauby und sie notierte ihn.
  • Nach einem Zwischenstop in Newark erreichten wir die schottische Hauptstadt Edinburgh. Da die Straßen in Schottland in sehr schlechtem Zustand sind, war es für mich sehr anstrengend. Einmal klemmte ich mir sogar  einen Nerv in der Wirbelsäule ein. Es war sehr schmerzhaft, aber ich würde diese Schmerzen jederzeit wieder in Kauf nehmen, weil ich mir mit dieser Reise einen großen Traum erfüllt habe. Diese Stadt mit ihren mittelalterlichen Eindrücken und vor allem das Edinburgh Castle gefielen mir sehr. Auch die königliche Yacht Britannia auf der Queen Elisabeth von 1954 bis 1997 hunderte Staatsbesuche in aller Welt unternahm war sehr sehenswert.
  • In Stirling standen wir auf der Stirling Bridge. An diesem Ort kämpfte William Wallace, der vielen durch den Film Braveheart bekannt ist. Auch Stirling Castle ist eine sehr sehenswerte Burg. Das William Wallace Monument konnten wir leider nur vom Parkplatz aus bestaunen,  da ich den Geländerollstuhl nicht mitgenommen hatte und es mir deshalb nicht möglich war die steile, unbefestigte Straße die dorthin führte zu bewältigen.
  • Ich wollte unbedingt original Scottish Pork Sausages probieren. Wir kochten sie im Wasserkocher und pürierten sie, damit ich sie essen konnte. Schmeckte mir sehr gut.
  • Die Rückfahrt ging über Knutsford und Maidstone nach Brügge, wo wir in einem uralten Wasserschloss übernachteten. - Ein unvergessliches Erlebnis - Das Interieur stammt  aus dem 19. Jahrhundert. Ich wollte Natascha, die uns auf der Reise begleitete, eine Gespenstergeschichte erzählen. Die Geschichte begann damit, dass die Frau, deren Porträt ober meinem Bett hing, vor vielen Jahren in dem Teich in dem das Schloss steht tote Kinder versenkte, aber sie wollte meine Geschichte auf keinen Fall hören und hielt sich die Ohren zu ...

 

Juli 2012 

Urlaub in Ostdeutschland (Warnemünde, Usedom usw.)

  • Wir schauten uns einige Seebrücken (Ahlbeck, Zinnowitz, Heringsdorf und Heiligendamm) an, die es schon zu Kaiser Wilhelms Zeiten gab.
  • In Woldegk besuchten wir die Windmühlen aus dem 19. Jahrhundert.
  • Wir spazierten durch Altentreptow, Neubrandenburg  und statten dem Museum von Otto Lilienthal in Anklamm einen Besuch ab
  • Der Leuchtturm von Warnemünde war ebenfalls Fixpunkt auf unserer Reise

 

August 2012 

Bayern (Berchtesgaden, Königssee)

Dachstein-Krippenstein (mit der Seilbahn barrierefrei auf über 2000 m)

 

 

September 2012

Eine Woche Urlaub in Bibione (Italien).

Der Höhepunkt der Reise war der Besuch eines alten Leuchtturms, der aber nur über eine kilometerlange Mountainbikestrecke erreicht werden konnte. Die letzten paar Meter zum Leuchtturm legte ich mit Vollgas zurück, da ich sonst im tiefen Sand stecken geblieben wäre. Es ist ein wunderschöner Platz.

 

 

Februar 2013

2. Kreuzfahrt

  • Anreise mit Übernachtung in Venedig und Orvieto (Toskana)
  • Route: Civitavecchia (Rom) - Alanya (Türkei) - Limassol (Zypern) - Haifa (Israel) -  Heraklion (Kreta) - Neapel - Civitavecchia
  • 3 Tage Aufenthalt in Rom
  • Rückreise mit Übernachtung in Florenz und San Giorgio (Nähe Lignano)

 Die anderen Passagiere und die Besatzung staunten nicht schlecht, als wir meinen Toilettenstuhl, künstliche Nahrung für 11 Tage, Ernährungspumpe, Ersatz-Beatmungsgerät, 12 Liter Sterilwasser zur Atemluftbefeuchtung, 2 Absauggeräte, manuellen Rollstuhl, eine riesige Tasche mit dicken Bettauflagen und Lagerungshilfen, das übliche Reisegepäck und natürlich mich im E-Rollstuhl, auf dem auch jede Menge Geräte aufgebaut sind aus unserem Kleinbus ausluden. Nachdem wir unsere mobile Intensivstation in unserer zum Glück sehr geräumigen Kabine aufgebaut hatten, legte das Schiff ab und steuerte direkt in einen Sturm mit 8 Meter hohen Wellen und 57 Knoten Wind. Der ordentliche Seegang erschwerte das Rollstuhlfahren sehr und bescherte manchem Passagier den Gebrauch der überall an Bord verteilten kleinen weißen Säckchen. ;-)

  •  Alanya und Limassol erkundeten wir im Rollstuhl
  • In Haifa mieteten wir uns in Eigenregie ( die Reederei war dazu nicht in der Lage) einen Kleinbus mit Hebebühne. Der brachte uns nach Nazareth, wo wir die Verkündigungsbasilika besichtigen konnten. (Die Basilika steht über jener Höhle der Stadt Nazareth, in der der römisch-katholischen Überlieferung zufolge der Erzengel Gabriel der Jungfrau Maria erschien und ihr die Geburt Jesus verkündete). Nachdem uns Elias unser Fahrer das Karmeliter-Kloster und die Kirche Stella Maris auf dem Karmel-Gebirge (ein Hügel) in Haifa gezeigt hatte und wir den Ausblick von da, auf den Hafen und die Stadt Haifa genossen hatten, brachte er uns sicher zum Schiff zurück. 
  • In Heraklion und Neapel (bei Regen) wurde ich wieder mit dem Rollstuhl herumgeschoben.
  • Rom zeigte sich auch wettermäßig (20 Grad plus und Sonnenschein) von seiner besten Seite. Das Kolosseum, der Petersdom und das Pantheon sind schon beeindruckende Gebäude.
  • In Florenz stand eine Stadtrundfahrt mit Besuch der Kathedrale Santa Maria del Fiore auf dem Programm

 

Juli 2013

3. Kreuzfahrt

Route: Hamburg - Bergen - Hellesylt/Geiranger Fjord - Honningsvag (Nordkap) - Akureyri (Island) - Reykjavik (Island) - Hamburg

  • Bergen war auch bei strömenden Regen interessant.
  • Die Fahrt durch den Geiranger Fjord ein besonderes Erlebnis
  • Das Wetter in Honningsvag war mit 10 Grad plus und eisigen Wind durchaus angemessen. Wir trafen auf Frauen vom Sami-Volksstamm.
  • In Akureyri machten wir uns mit dem Schieberollstuhl auf um das Nonnihus zu besuchen. Wohnhaus und heute Museum von Autor und Jesuitenpriester Jón Sveinsson, aus dessen Feder Nonni und Mani, meine Lieblingsfernsehserie aus Kindertagen, stammt.
  • Reykjavik: Fahrt mit einem von zuhause aus bestellten barrierefreien Taxi mit Hebebühne zum Gullfoss (zu deutsch goldener Wasserfall) und weiter zum Geysir Strokkur. Es war ein einmaliges Erlebnis einen halben Meter neben dem Geysir zu stehen als dieser ausbrach und sich vom warmen Sprühregen berieseln zu lassen.

 

August 2013

Innsbruck, Reschensee, Stilfser Joch (2757 m)
Flüelapass (2383 m), Ofenpass, Umbrailpass (2503 m) Davos und Sertig Dörfli, Krimmler Wasserfälle

 

 

Dezember 2013/Jänner 2014

4. Kreuzfahrt 

Route:  Genua - Marseille - Barcelona - Tunis - Palermo - Civitavecchia - Genua

  •  Bei unserem zweiten Besuch in der katalanischen Hauptstadt Barcelona haben wir es endlich geschafft zur berühmten La Sagrada Familia zu gelangen, mit dem Bus, der U-Bahn und zu Fuß. Mein Rollstuhl ersparte uns wieder einmal ( wie auch in Paris) das lange Warten auf Eintrittskarten. Deswegen hatten wir genügend Zeit um die eindrucksvolle Kirche näher in Augenschein zu nehmen.
  • Tunis: Vom Hafen zum Basar sind's 20 Kilometer. Es gibt keine rollstuhlgerechten Taxis. Nur einen klapprigen alten Zug. Da ich aber unbedingt in die Medina wollte (mußte eine Shisha) kaufen  riskierten wir "Verrückten" die Zugfahrt nach dem Motto - Augen zu und durch -. Dank der sehr freundlichen Tunesier, die meinen Rollstuhl mitsamt mir und meinen Geräten über die 5 Stufen zum Bahnsteig tragen halfen, war es überhaupt möglich.
  • In Palermo konnten wir wieder mit dem Rollstuhl die Innenstadt fahren.
  • Rom haben meine Mutter und ich ausgelassen - haben wir ja schon gesehen.  Außerdem ist Rom 80 Kilometer vom Hafen Civitavecchia entfernt.

 

Mai 2014

Urlaub auf der Insel Elba

Anreise mit dem Auto und der Fähre

Elba hat uns landschaftlich sehr gut gefallen und da wir mit dem Auto da waren, sind wir weit herum gekommen.

 

 

Juli 2014

5. Kreuzfahrt

Route: Warnemünde - Kopenhaben - Stockholm - Tallin - St. Petersburg - Warnemünde

3 Tage - Sightseeing Berlin                            

  • In Stockholm fuhren wir mit dem Bus, in dem es gefühlte 60 Grad plus hatte, da die Busse für hochsommerliche Temperaturen (an diesem Tag lag die Außentemperatur bei ca. 30 Grad) nicht gerüstet sind. Wir gingen durch die Innenstadt und kamen zufällig zur Wachablöse vor dem  Stockholmer Schloss Kungliga Slottet.
  • Tallinn erkundeten wir zu Fuß, bei ebenfalls großer Hitze. Wir waren sehr beeindruckt vom mittelalterlichen Zentrum der eigentlich modernen und fortschrittlichen (Wlan überall und für Jeden kostenlos) estnischen Hauptstadt.
  • Für St. Petersburg hatten wir schon von zu Hause aus ein Fahrzeug mit Hebebühne und eine deutschsprechende Reiseführung gebucht. Wir fuhren den Newsky Prospekt (eine 4,5 km lange Straße im historischen Zentrum) entlang, sahen die Admiralität und das Newsky Kloster. Beeindruckt hat uns auch das Mariinski-Theater (eines der berühmtesten Opernhäuser der Welt) wo Anna Netrebko ihr erstes Engagement hatte. Faszinierend fand ich, dass Zar Peter der Große viele Gebäude im europäischen Stil errichten ließ. Trotzdem war mein persönliches Highlight der Besuch der Auferstehungskirche (auch Blutskirche genannt), da sie die einzige Kirche in St. Petersburg ist, die im typisch russischen Stil (bunt bemalte Zwiebeltürme) erbaut ist. Doch dorthin zu gelangen war nicht einfach, da bei der Peter und Paul Kathedrale die Hebebühne ihren Geist aufgab. Also marschierten wir zu Fuß am Winterpalast vorbei die ca. zwei Kilometer lange Strecke bis zur Auferstehungskirche. Dabei wurden wir von einer zwielichtigen Gestalt belästigt. Als die Reiseleiterin einen Wachmann darauf aufmerksam machte, hatten wir sogleich unsere Ruhe. Da die Hebebühne nicht so schnell repariert werden konnte und die öffentlichen Verkehrsmittel nur teilweise barrierefrei sind, musste ich in den Pajero des Reisebürounternehmers verfrachtet werden und wir gelangten wieder sicher zum Hafen und unserem Schiff, der Costa Fortuna.  

 

Anfang Mai 2015

Lignano, Vendig

 

 

Ende Mai 2015

Ebbs (Tirol)

Wir hatten den uralten renovierten Bauernhof Plafing gemietet.

Besuch des Haflingergestüts in Ebbs, des Museums alter Bauernhöfe in Kramsach und der Stadt Kufstein.

An einem sonnigen Tag durchwanderten wir die Kundler Klamm. 

 

 

Juli 2015

Gardasee

Zum Glück hatte unsere nagelneue Ferienwohnung eine funktionierte Klimaanlage, den es herrschte sehr warmes Sommerwetter mit Temperaturen von mehr als 30 Grad.

Die Highlights dieser Reise waren Sirmione am Gardasee mit der mittelalterlichen Festung und Verona mit dem gefakten Balkon der Julia.

 

 

Mai 2016

Obrovac (Kroatien) 

Anreise mit unseren beiden Autos (Fiat Ducato und Mitsubishi Pajero) mit übernachten in Zagrab und Rückreise über Bosnien-Herzegovina und wieder Übernachtung in Zagreb.

Unsere Unterkunft in Obrovac war ein Mobilheim auf dem Campingplatz Zrmanja - Micanovi Dvori. Leider fiel in der 3. Nacht um 2 Uhr der Strom aus. Oh Schreck, oh Graus!!! Vorsorglich hatten wir unsere 2 Stromaggregate dabei. Zum Glück ist  wenigsten eines angesprungen, der Strom wurde erst wieder um 8 Uhr am Morgen angestellt.

 

Wir sind auf Winnetous Spuren gewandelt, haben ein Blick in die Zrmanja Schlucht riskiert, die Schotterpiste des Mali Alan im Velebit-Gebirge von beiden Seiten bezwungen und sind mit dem Pajero  auf Straßen, Wegen und auch ohne Straßen und Wege kreuz und quer durchs Gelände gefahren. Die Krka-Wasserfälle und die Insel Pag haben wir uns auch nicht entgehen lassen. Auf dem Weg nach Hause machten wir Halt beim Wasserfall Strbacki Buk am Fluß Una in Bosnien.

 

 

Juli 2016

Kärnten und Socatal in Slowenien

Wir waren wieder mit beiden Autos unterwegs.

In Kärnten waren wir am Wörthersee, in Velden, in Minimundus und im Freilichtmuseum Maria Saal. 

Im wunderschönen Tal der Soca kam unser Pajero wieder zum Einsatz. Schotterstraßen gibt's genug und wir haben genutzt, dass man eigentlich überall fahren darf. Wir bezwangen den Stol (gehört zum Bergmassiv der Julischen Alpen) von beiden Seiten. Die Schotterstraße ist gerade breit genug für ein Fahrzeug und in etwa 12 Kilometer lang. Man hat eine herrliche Aussicht. Ist schon eine Herausforderung für mich, den ich werden mehr als ordentlich durchgeschüttelt.

Ich bin mit dem Rollstuhl auf den wackeligen Brücken über die Soca gefahren und wir waren auf dem Vrsic-Pass.        

 

August 2016

Globetrotter Erzbergrodeo

Extrem Offroadfahren am Erzberg mit unserem Mitsubishi Pajero

Mai 2017

Sequals/Italien

Kleiner Offroad-Trip im Fluss Meduna und Tagliamento mit unserem Mitsubishi Pajero.

Besuch von San Daniele  der Schinkenhochburg Italiens

 

Juni 2017

Ungarn

Leider haben wir keine guten Offroadstrecken gefunden!

 

Juli 2017

Grado/Italien

Auf einem sehr schönen Campingplatz hatten wir einen Bungalow gemietet. Es waren nur 200 Meter zum Sandstrand, wo ich mit dem Elektrorollstuhl bis ins Wasser fahren konnte.

 

 August 2017

Wir waren wieder dabei beim Offroadfahren am Erzberg